Amateurfunk- Aktivitäten von DJ7OH

Beitritt zum DARC - OV Freiburg, A 05 am 01.06.1959 im Alter von 16 Jahren. Besuch von Technik- und Morsekursen, Abschluß mit DE 13931 - Damals mußte man zur DE-Prüfung einen selbstgebauten KW-Empfänger vorführen. Besuch weiterer Kurse und Lizenz Ende 1961. Mäßige Aktivitäten auf Kurzwelle mit selbstgebauten Geräten. Ab 1967 nur noch Portabel- und Mobilbetrieb auf dem 2m- Band, später auch auf dem 70 cm- Band mit selbstgebauten Geräten.

Ab 1970 in Ulm. Wechsel zum Ortsverband P39, Ulm - West, bei dessen Gründung. Dort Mitarbeit bei der Entwicklung des 70cm- OV- Transceivers ULM- 70 und bei dessen Bauanleitung in den UKW- Berichten. Außerdem beim Bau des 70cm- Relais DB0TE, das heute noch in Betrieb ist. Die Aktivitäten dieser Zeit schlugen sich auch in mehreren   Veröffentlichungen in verschiedenen Fachzeitschriften nieder.

1982 bis 1988 war ich praktisch inaktiv, danach mäßig auf 2m und 70cm aktiv. 1985 Umzug zum neuen Standort mit besseren Möglichkeiten für den Amateurfunkbetrieb:
        Lage von Ulm und Standort von DJ7OH         UHF- Ausbreitungsbedingungen im Raum Ulm

Als roter Faden durchzog die Jahre 1988 bis 1999 der immer wieder unterbrochene Bau eines großen   KW- Transceivers

Seit 1996 gab es eine Neubelebung der Amateurfunk- Aktivitäten, allerdings zugegebenermaßen nie an erster Priorität. Die neuen Digitaltechniken konnten nicht dieselbe Begeisterung wie damals die Röhren oder danach die Transistortechnik hervorrufen. Was die Aktivität im Ortsverband P39 anging, hat sich der zuvor jahrelange Vereins- Drückeberger dann aber bereitgefunden, Aufgaben zu übernehmen: Einmal als Schriftführer und etwa zehn Jahre lang als Kassenwart und Betreuer der P39- Homepage.

Wer sich beim Amateurfunk insbesondere für die Analog- und Hochfrequenztechnik interessiert, findet in DJ7OH den richtigen Gesprächspartner. Ich bin der Meinung, daß es durchaus legitim ist, im Amateurfunk ein im positiven Sinne nostalgisches Hobby zu sehen. Daß nostalgische Technik auch Nachwuchs anlocken kann, zeigen die Eisenbahnmuseen und Museumseisenbahnen. Amateurfunkmuseen gibt es bereits. Laßt uns nun auch ohne schlechtes Gewissen „Museumsamateurfunk“ betreiben! Vielleicht gewinnen wir so mehr und ausdauernderen Nachwuchs als mit den neuen digitalen Betriebsarten, die im Schatten von Internet usw. stehen.

Von allen Basteleien der letzten Zeit hat mir die Entwicklung eines nostalgischen Radios am meisten Spaß gemacht. Ziel war es, mit einer einzigen altersschwachen 1- Gitter- Röhre einen Reflexempfänger zum leisen Lautsprecher- Empfang des Ortssenders zu bauen. Darüber habe ich im P39 - OV- Abend im Januar 2005 berichtet. Zu diesem und ähnlichen Themen siehe Menu Nostalgie (Oben ganz rechts)!

Ende 2009 habe ich den DARC verlassen, was am Verhältnis zum Amateurfunk und zu meinen Funkfreunden jedoch nichts ändern soll.

Stand 17.03.10

Zurück zur Startseite