Blockschaltung und Besonderheiten

Das Blockschaltbild zeigt weitgehend eine Anordnung, wie sie üblich ist, wenn Antennen- Filter und ZF- Quarzfilter für Senden und Empfang benutzt werden. Alle gezeichneten Umschalter sind Relais. Auch im Inneren der Böcke wird meistens mit Relais umgeschaltet, außer bei den Trennverstärkern hinter den Bandoszillatoren und in den 9 MHz- Baugruppen. Dieses Konzept erforderte einen großen Aufwand für interne Abschirmungen.

Um bei Empfang die erste ZF von 74,... MHz auf 9 MHz umzusetzen, wird ein Überlagerungs- Signal von 83,... MHz benötigt. Es wird entweder von einem auf der Endfrequenz schwingenden Oberton- Quarzoszillator erzeugt, der auch den Sendemischer versorgt. Weil dieser auf Stabilität optimiert ist, läßt er sich nicht verstimmen. Für die zuschaltbare Empfänger- Feinverstimmung (RIT) gibt es daher einen zweiten, ziehbaren, Grundwellen- Quarzoszillator mit anschließender Vervielfacherkette.

Für die 9 KW- Bänder von 160m bis 10m gibt es 6 separate Oszillatoren in einem gemeinsamen „Kalten Thermostaten“. Dabei werden die Oszillatoren für 20m, 15m und 10m durch Zuschalten kleiner Kapazitäten mittels Relais auf die jeweils benachbarten „neuen“ Bänder umgeschaltet. Die Bandspreizung kann dabei natürlich nicht optimal sein. Deshalb wurde zwischen Abstimmpotentiometer und Kapazitätsdioden eine Baugruppe mit für jedes Band umschaltbaren Potentiometern zur Einstellung der Bandgrenzen eingefügt.

Das Gerät hat eine Linearskala und einen mechanischen Feintrieb, der das 10-Gang- Potentiometer auf 90 Drehknopfumdrehungen von Anschlag zu Anschlag übersetzt. Deshalb ist es auch ohne Frequenzzähler einsetzbar, falls eine der mit unter S3 eingestreuten Zähler- Oberwellen stört. Zähler und Frequenz- Rastschaltung haben den Bedienkomfort und die Praxistauglichkeit jedoch erheblich verbessert.

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